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Saisonstart in Maggiora (I) 2017

18.04.2017

Traditionell beginnt die Schweizer Autocross Saison am Osterwochenende in der Maggiora Offroad Arena (I). Das Autocrossteam freute sich auf den Beginn der Saison, es kribbelte bei den Piloten im Magen und auch bei Teamchef Heinz "Maz" Marty kam wieder Rennfeeling auf.

Bei Sonnenschein und wunderbaren Temperaturen rollten die Rennmaschinen zu den beiden Zeitläufen auf die Piste. Rolf Strickler ärgerte sich nach den beiden Läufen, so war er und sein Suzuki Swift GTi noch in Winterschlafstimmung und für den ersten Lauf heisst es, das Feld von Hinten aufrollen. Thomas Kälin erwischte noch einen schlechteren Start ins Renn-Wochenende, so blieb sein Gefährt in der erste Runde liegen und dies bei beiden Zeitläufen. Ein Defekt in der Elektronik verhinderte ein Durchstarten auf dem Rundkurs.
Deutlich besser in den Sonntag ist Urs Ziegler gestartet. In beiden Zeitläufen fuhr er unter die ersten vier Plätze. Sein neuer Rennuntersatz lag gut auf der Piste, driftete sauber durch die Kurven und zog mächtig an auf der Geraden. Nur der Pilot brauchte noch etwas Angewöhnungszeit an seine fahrbaren Untersatz. In der Abarth-Serie wollte Christian Walder seinen Ford Fiesta Cossworth von der Leine lassen, doch der Wagen hatte sich einen Käfer eingefangen - eine besondere Art den "Defektikus". So trat Christian Walder nicht zum Zeittraining an und machte sich auf Käfersuche.

Nach den Zeitläufen ging es dann in den Ernstkampf über. Vor dem ersten Lauf wusste Rolf Strickler, dass er seinen Ärger aus dem Zeittraining nun in clevere Fahrmanöver und schnelle Runden umsetzen musste - dies gelang ihm hervorragend und er beendete den ersten Durchgang auf Platz 8. Sein Teammitglied Thomas Kälin erwies sich leider nicht als Mitkonkurrent, da er seinen Suzuki Swift GTi bereits wieder in der ersten Runde auf der Piste stehen lassen musste - elektronischer Defekt.
Der erste Lauf war auch für Walder ziemlich schnell wieder vorbei, in Runde zwei verabschiedete sich die Differentialaufhängung und er sich aus dem Rennen ins Paddock.
In der ersten Gruppe seiner Kategorie war Urs Ziegler mit einem verschlafenen Start auf Position drei im Rennen. Auch wenn er dem zweitplatzierten Roth immer wieder nahe kam, musste er den verpatzten Start Rechnung zollen und landete auf Platz drei im Zwischenklassement.

Der zweite Renndurchgang liess Thomas Kälin wieder hoffen. So hatte er die Zeit genutzt und seine elektronischen Defekt behoben und rollte zur Startlinie. ROT - GRÜN und ein guter Start von Thomas Kälin, erste Kurve geschafft, sich sauber im Feld positioniert und dann, man ahnt es, Sicherung beim Wagen durchgeschmoren, Rennen zu Ende...Frust gross.
Besser machte es Rolf Strickler, fuhr wieder ein gutes Rennen und beendete den Durchgang auf Platz sieben.
In der ersten Startreihe leuchtete das gelbe Cockpit von Urs Ziegler auf, dieser legte dieses Mal einen Blitzstart hin und fuhr einen sauberen Start-Ziel-Sieg in den klaren Nachthimmel von Maggiora. Auch Christian Walder beendete seinen Lauf und blickte zuversichtlich auf den nächsten Renntag - der "Defektikus" schien ausgeflogen zu sein.

Am Ostermontag präsentierte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite und die Fahrer fuhren unter der strahlenden Sonne zur Startlinie für den dritten Vorlauf. Die Zusammenfassung kurz und knapp:
Rolf Strickler mit einem mässigen Lauf klassierte sich mit seinem 9. Rang für das A-Finale. Thomas Kälin parkierte erneut mit einem elektronischen Defekt am Pistenrand. Urs Ziegler brachte erneut eine Start-Ziel-Sieg ins Trockene und zog somit ins A-Finale ein und der Ford Fiesta war den "Defektikus" nicht los und die notdürftige Reperatur vom Vortag hielt den Kräften nicht stand und so verabschiedete sich die Aufhängung, das Differential und Christian Walder aus dem Renngeschehen.

Die verblieben zwei Piloten im A-Finale zeigten in ihren Klassen zwei gute Läufe. Rolf Strickler belegte von 26 Fahrzeugen am Ende den 10 Rang und Urs Ziegler beendete sein Rennwochenende auf dem hervorragenden dritten Schlussrang. Teamchef Maz meinte zur Leistung von Urs Ziegler: "Alles in allem eine gute Leistung. Mir scheint, im Ziege Buggy war er eine Spur schneller. Doch muss Urs seine Fahrweise noch besser seinem neuen Boliden anpassen und das braucht noch etwas Zeit."

Seine Fahrtechnik verbessern kann Urs Ziegler am Rennwochenende im Ybrig am 13. und 14. Mai 2017. Bis dahin wird ein neuer Kabelbaum das Albtraumwochenende von Thomas Kälin vergessen machen und Christian Walder seinem Ford Fiesta wieder neues Leben einhauchen.

Wir freuen uns jetzt schon auf viele Fans an der Rennstrecke rund um die Talstation Weglosen.




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